Kulturelle Fuehrung

Eine Unternehmenskultur kann die Organisation zu Spitzenleistungen befähigen oder diese bis zum Stillstand lähmen. Die Kultur kann motivierend, wertschätzend, aktivierend sein, genau das Gegenteil oder irgendwo dazwischen. Eine Frage, die sich hier aufdrängt, ist: Was ist Unternehmenskultur?

  • „Unternehmenskultur ist all das, was die Psychologie der Gruppe und damit das Handeln des Einzelnen mittel- und langfristig beeinflusst.“ (Stefan Merath)
  • „Kultur ist die Summe aller gemeinsamen und selbstverständlichen Annahmen, die eine Gruppe im Laufe ihrer Geschichte erlernt hat. Sie ist der Niederschlag des Erfolgs.“ (Edgar H. Schein)
  • „Bestandteil der Routine oder Gewohnheiten, die im alltäglichen Arbeitsprozess bei der Wahrnehmung, im Denken, Handeln und Fühlen unreflektiert zutage kommen.“ (Sonja A. Sackmann)
  • „Kultur ist die Persönlichkeit eines sozialen Systems, das heißt die Art, wie es auf die großen und kleinen Fragen des Lebens antwortet. Sie ist das Resultat der Entscheidungen, die dieses System im Laufe seiner Entwicklung in Reaktionen auf kritische Erfahrungen getroffen hat.“ (Wilfried Berner)

Fragen, auf die Unternehmenskultur antworten liefert

Für eine einheitliche und homogene Unternehmenskultur ist es entscheidend, dass alle Hierarchieebenen nach den gleichen Werten, Normen und Prinzipien handeln (und handeln können).

  • Wie verhält sich die Führung?
  • Wie ist der Arbeitsalltag organisiert?
  • Wie wird mit Erfolg und Misserfolg umgegangen?
  • Wer oder was sind die Vorbilder der Mitarbeiter?
  • Aufgrund welcher Entscheidungskriterien werden Mitarbeitende gefördert, befördert oder gekündigt?

Unternehmenskultur und das Verhalten

Eine Unternehmenskultur ist reziprok. Einerseits prägt das Verhalten der Mitarbeitenden die Unternehmenskultur. Andererseits wird die Unternehmenskultur „produziert“, und zwar vom Verhalten, der Gewohnheiten und Tätigkeiten der Mitarbeitenden. Alles, was jemand tut, beeinflusst sowohl die Kultur als auch die Handlungen der anderen.

Verhalten, das von der Kultur (also von den Menschen) gestärkt werden möchte, wird durch Anerkennung gestärkt, wohingegen solches Verhalten, das eben nicht gestärkt werden möchte, durch Ablehnung und Strafen geschwächt wird: „Das haben wir schon immer so gemacht.“, „So läuft das bei uns nunmal.“ oder „Bei uns geht so etwas auf keinen Fall.“, “Wenn du das Verhalten nicht änderst, müssen wir dir kündigen.“

Eine Unternehmenskultur ist sowohl im Inneren spürbar als auch im Außen wahrnehmbar. Unternehmenskultur kann demnach auch als Corporate Identity bezeichnet werden. Denn wie ein Unternehmen im Außen wahrgenommen wird, ist entscheidend dafür, welche Energie in Form von Bewerbern, Kapital und Kunden es anzieht. Corporate Identity ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnet und es von anderen Unternehmen unterscheidet. Es ist damit das Selbstbild des Unternehmens. Eine Unternehmenskultur kann die Organisation zu Spitzenleistungen befähigen oder diese bis zum Stillstand lähmen. Die Kultur kann motivierend, wertschätzend, aktivierend sein, genau das Gegenteil oder irgendwo dazwischen. Eine Frage, die sich hier aufdrängt, ist: Was ist Unternehmenskultur?

  • „Unternehmenskultur ist all das, was die Psychologie der Gruppe und damit das Handeln des Einzelnen mittel- und langfristig beeinflusst.“ (Stefan Merath)
  • „Kultur ist die Summe aller gemeinsamen und selbstverständlichen Annahmen, die eine Gruppe im Laufe ihrer Geschichte erlernt hat. Sie ist der Niederschlag des Erfolgs.“ (Edgar H. Schein)
  • „Bestandteil der Routine oder Gewohnheiten, die im alltäglichen Arbeitsprozess bei der Wahrnehmung, im Denken, Handeln und Fühlen unreflektiert zutage kommen.“ (Sonja A. Sackmann)
  • „Kultur ist die Persönlichkeit eines sozialen Systems, das heißt die Art, wie es auf die großen und kleinen Fragen des Lebens antwortet. Sie ist das Resultat der Entscheidungen, die dieses System im Laufe seiner Entwicklung in Reaktionen auf kritische Erfahrungen getroffen hat.“ (Wilfried Berner)

Fragen, auf die Unternehmenskultur antworten liefert

Für eine einheitliche und homogene Unternehmenskultur ist es entscheidend, dass alle Hierarchieebenen nach den gleichen Werten, Normen und Prinzipien handeln (und handeln können).

  • Wie verhält sich die Führung?
  • Wie ist der Arbeitsalltag organisiert?
  • Wie wird mit Erfolg und Misserfolg umgegangen?
  • Wer oder was sind die Vorbilder der Mitarbeiter?
  • Aufgrund welcher Entscheidungskriterien werden Mitarbeitende gefördert, befördert oder gekündigt?

Unternehmenskultur und das Verhalten

Eine Unternehmenskultur ist reziprok. Einerseits prägt das Verhalten der Mitarbeitenden die Unternehmenskultur. Andererseits wird die Unternehmenskultur „produziert“, und zwar vom Verhalten, der Gewohnheiten und Tätigkeiten der Mitarbeitenden. Alles, was jemand tut, beeinflusst sowohl die Kultur als auch die Handlungen der anderen.

Verhalten, das von der Kultur (also von den Menschen) gestärkt werden möchte, wird durch Anerkennung gestärkt, wohingegen solches Verhalten, das eben nicht gestärkt werden möchte, durch Ablehnung und Strafen geschwächt wird: „Das haben wir schon immer so gemacht.“, „So läuft das bei uns nun mal.“ oder „Bei uns geht so etwas auf keinen Fall.“, “Wenn du das Verhalten nicht änderst, müssen wir dir kündigen.“

Eine Unternehmenskultur ist sowohl im Inneren spürbar als auch im Außen wahrnehmbar. Unternehmenskultur kann demnach auch als Corporate Identity bezeichnet werden. Denn wie ein Unternehmen im Außen wahrgenommen wird, ist entscheidend dafür, welche Energie in Form von Bewerbern, Kapital und Kunden es anzieht. Corporate Identity ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnet und es von anderen Unternehmen unterscheidet. Es ist damit das Selbstbild des Unternehmens.

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