Wie können Sie stärker als Vorbild führen?


Sie wollen wissen, wie Sie stärker als Vorbild führen können? Und Sie wollen ebenfalls wissen, welche Konsequenzen das für Sie und Ihr Team haben wird?

Verbindlichkeit über ehrliche Führung

Seien Sie sich im Klaren darüber, dass jeder Tag, den Sie von nun an verstreichen lassen, Ihren Erfolg zeitlich nach hinten verlagern könnte! Und das könnte zur Folge haben, dass sich:

  • die Kommunikation in Ihrem Team erschwert.
  • destruktive Teamdynamiken einschleichen.
  • noch weniger Zeit für Ihre wichtigen Tätigkeiten findet.

Es ist ein großes Problem, wenn Mitarbeitende durch falsche Signale ein unerwünschtes Verhalten an den Tag legen. Welche Rolle spielen Sie dabei?

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Mit einigen einfachen Kniffen, können Sie

  • Vertrauen im Team aufbauen. Für Sie bedeutet das ein stärkeres Teamgefüge.
  • Verantwortungen übertragen. Für Sie bedeutet das mehr Zeit für Wichtiges.
  • gemeinsam Ziele erreichen. Für Sie bedeutet das ein stärkeres Wir-Gefühl.

Und das Ganze führt womöglich zu noch mehr Spaß am Arbeitsplatz.

Signal Nummer 1: Die eigene Haltung

Mit welcher Haltung starten Sie morgens im Büro oder beginnen Sie Ihre erste Videokonferenz? Wir sind davon überzeugt, dass alle schon einmal die direkte Wirkung erfahren haben , wenn Sie besonders schlecht gelaunt waren. Natürlich auch, wenn Sie besonders gut gelaunt waren. Ähnlich reagieren wir selbst auf andere, die sich in ihrem Verhalten und in ihrer Haltung „extremer“ zeigen. Wir lassen uns gerne von anderen „anstecken“ und führen dann häufig diese Kette weiter. Hierzu zwei Beispiele:

Positiv-Beispiel

Stellen Sie sich vor, Sie sind so richtig gut gelaunt und möchten die Welt umarmen. Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie diese Stimmung, in die nächste Situation mitnehmen und diese auf die nächste Person übertragen? – Vermutlich sehr wahrscheinlich, oder?

Negativ-Beispiel

Wie ist es, wenn Sie eine Kritik bezüglich eines Ergebnisses bekommen, das Sie oder Ihr Team erzielt hat. Auch hier: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie diese Stimmung, die bei Ihnen innerlich entstanden ist, in die nächste Situation mitnehmen und eventuell diese auf die nächste Person übertragen? – Vermutlich auch hier sehr wahrscheinlich, oder?

Die gute Nachricht: Wir können unsere Einstellung und unsere Haltung zu jeder Zeit selbst bestimmen. Hierzu müssen wir uns dieser drei Dinge bewusst sein:

  1. unsere Physiologie/Körperhaltung
  2. unser Fokus
  3. unsere Sprache und deren Bedeutung

Signal Nummer 2: Bessere Fragen stellen

Wie können Sie Ihre Einstellung so verändern, um sich beispielsweise von einer unliebsamen Situation entfernen zu können? Wir können anfangen, bessere Fragen zu stellen, denn egal welche Frage gestellt wird, unser Gehirn wird auf alle Fragen Antworten liefern. Immer! Deswegen ist die Qualität der Fragen, die wir uns und anderen stellen, so wichtig. Sie bestimmt, ob wir jemanden oder uns selber in eine Ecke drängen oder ob wir uns oder jemanden stärken bzw. ermächtigen (Empowerment).

Warum-Fragen

Fragen mit „warum“ bringen uns und andere in einen Rechtfertigungsmodus und in Gedankenkarussells. Eine „Warum-Frage“ ist:

  • meist vergangenheitsorientiert,
  • trägt nicht unbedingt dazu bei, die Situation zu verbessern und
  • ist limitierend.

Beispiele für Warum-Fragen:
* Warum hast du das gemacht?
* Warum passiert immer mir das?

Wozu-Fragen

Eine „Wozu-Frage“ oder eine „Wofür-Frage“ hingegen, zielt auf den Sinn und den Zweck ab, lässt verstärkt in die Zukunft blicken und stärkt das Gegenüber, indem es sich entfalten kann, um nach Lösungen zu suchen.

Beispiele für Wozu-Fragen:
* Wozu hast du das gemacht?
* Wozu passiert mir das?

Signal Nummer 3: Eine wahre Fehlerkultur

Was bedeutet für Sie „Fehlerkultur“?

Für uns bedeutet es, eine aktive „Lernkultur“ etabliert zu haben. Wird einmal etwas falsch gemacht, dann Applaus! Denn dieser Fehler wird sich höchstwahrscheinlich nicht wiederholen und auch andere im Team können davon lernen.

Ist es ein Fehler oder ist es eine Abweichung vom erwünschten Ergebnis? Es ist wie immer eine Sache der Perspektive. Richte ich meinen Fokus auf das, was geht oder auf das, was nicht geht? Sehe ich die Dinge, wie sie sind, oder wie sie sein sollen? Und spreche ich die Dinge an, die mir nicht passen oder ermutige ich eher, es künftig besser zu machen?

Mathematisch betrachtet machen Minus und Minus Plus. Im Zwischenmenschlichen stimmt das leider nicht, auch wenn es doch wünschenswert wäre. Da ergibt eine negative Reaktion (Ärger) auf ein negatives Ergebnis (Fehler) keine positive Wirkung, sondern wiederum eine negative Wirkung (Frustration). Wohingegen eine positive Reaktion (Ermutigung) auf ein negatives Ergebnis (Fehler) eine positive Wirkung (Motivation) hat. Zu kompliziert? Wenn Sie Ihre Mitarbeitenden für jeden Fehler bestrafen, wieso sollten diese künftig noch irgendetwas machen? Und langfristig führt das zum größten Fehler, der passieren kann – zu Stillstand, zu Angst, zu Frustration.

Natürlich gibt es jedoch auch Fehler! Ein Fehler ist für uns, wenn ein und dieselbe Sache unter gleichen Gegebenheiten immer wieder falsch gemacht wird, obwohl ein Lernprozess stattfinden hätte können.

Wer immer wieder dasselbe macht und ein anderes Ergebnis erwartet, ist wahnsinnig. (Albert Einstein)

Fazit

Wie können Sie also stärker als Vorbild führen?

Sie sollten sich Gedanken über Ihre eigene Haltung machen und sich ihrer Wirkung und damit auch Konsequenzen im Klaren werden. Ihre innere und äußere Haltung zeigt sich ebenfalls im Hinblick auf die Art der Fragen, die Sie Ihren Mitarbeitenden stellen. Sind Sie dabei zukunftsorientiert oder eher vergangenheitsorientiert? Welchen Unterschied macht es, wenn Sie zukünftig nur noch zukunftsorientierte Fragen stellen?

Das geht nicht? Natürlich geht das. Aktivieren Sie Ihre Mitarbeitenden mit Fragen wie „Was könnte gemacht werden, damit xyz eintritt?“ anstelle von „Warum hast du das gemacht?“. Dadurch wird sich die Kommunikation sowie die Teamdynamiken deutlich verbessern. Denn die Haltung aller wird von einem positiven Mindset geleitet: Wie können wir die Situation lösen – und zwar gemeinsam?

Haben Sie so ein Vertrauen erst einmal aufgebaut, dann werden Sie wieder mehr Zeit für Ihre wichtigen Tätigkeiten finden. Das wünschen wir Ihnen. Viel Spaß dabei, das Vorbild zu sein, was Sie gerne sein wollen! Ihre Mitarbeitenden werden sich bei Ihnen bedanken, wenn Sie als Vorbild andere anstecken und so positiv beeinflussen.

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Um sich noch detaillierte mit diesen und weiteren Themen auszutauschen, laden wir Sie herzlichst zu einem unverbindlichen Gespräch ein.

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Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute

Ihre Tanja Kohn




PS: Wir sind sehr daran interessiert, welche Gedanken Ihnen beim Lesen des Blogartikels durch den Sinn gegangen sind. Und deswegen wäre ein Austausch ideal.

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