September 18, 2020, 9:28 am

Retrospektiven - Agiles Coaching

Kennen Sie das? Sie haben das Gefühl, dass es einen unausgesprochenen Konflikt oder ein Problem in Ihrem Team gibt, welcher die Leistungen negativ beeinflusst.

Sie bemerken, dass die Stimmung seit Tagen, Wochen oder gar Monaten angespannt ist. Wenn Sie dann genauer nachfragen, was los ist und ob es ein Problem gibt, kommt immer die gleiche Antwort:

„Es ist nichts, alles läuft gut“.

Die aktuelle Stimmung und Situation spitzt sich weiter zu. Ihnen fehlt die Zeit, jedes einzelne Teammitglied in einem Vier-Augen-Gespräch zu dem vermeintlichen Problem zu befragen.

Was passiert?

Die Teamperformance und Motivation leiden unter der Situation, es entsteht Unzufriedenheit.

Sie wissen nicht, wie Sie weiter vorgehen sollen...

Retroboard

Doch warum fällt es Angestellten so schwer, Schwierigkeiten oder Konflikte im Team offen anzusprechen? Versetzen wir uns doch einmal in die Lage der Belegschaft... So wird schnell klar, wo die Gründe liegen könnten.

  • Vielleicht möchte man vor dem ChefIn nicht als „Looser“ dargestellt werden oder
  • vor dem Team andere KollegenInnen die Schuld zuweisen oder
  • diese in schlechtem Licht darstehen lassen
  • oder oder oder

-> Die KriCon GmbH hat eine sehr gute Lösung für dieses Herausforderung parat:

Die Retrospektive.

Bei einer Retrospektive werden die Zusammenarbeit und Prozesse in einer angenehmen und vertraulichen Atmosphäre im Team reflektiert. Die ursprüngliche Herkunft des Wortes Retrospektive weist auf einen Rückblick bereits vergangener, abgeschlossener Ereignisse hin. Im agilen Framework Scrum dienen Retrospektiven - sogenannte "Sprint-Retrospektiven" - dazu auf einen zuvor definierten Zeitraum - dem sogenannten "Sprint" - zurückzublicken und so aus vergangenen Ereignissen Erkenntnisse für das Scrum Team zu gewinnen. Die Retrospektive, kurz "Retro", wird als abschließendes Element eines Sprints in Scrum zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Team gesehen. In Scrum ist die Moderation der Retrospektive eine Aufgabe des Scrum Masters.

Die Retrospektive kann auch in einem Team durchgeführt werden, das nicht nach Scrum arbeitet. Die KriCon GmbH hat hierfür eine spezielle Methode entwickelt, wie sich dieses Meetingformat in den Arbeitsalltag integriert. Dies steigert sowohl die Effizienz als auch die Effektivität. Mit dieser Methode lernen Ihre Beschäftigten, das Richtige richtig zu tun.

Aufbau einer Retrospektive (5 Phasen)

  • Intro: Allgemeine Begrüßung im Team, Bestimmung der Zielsetzung der Retrospektive

  • Datensammlung: Was läuft gut?

  • Einsichten gewinnen: Was läuft nicht optimal und muss/sollte verbessert werden?

  • Maßnahmen: Was soll konkret geändert werden?

  • Abschluss: Eine kurze Retrospektive der Retrospektive

Bei diesen 5 Phasen gibt eine Vielzahl an Varianten und Abwandlungen. Je nach aktueller Fragestellung und Herausforderung bietet es sich an, die Fragen und den Aufbau der Retro anzupassen. Unsere BeraterInnen stehen Ihnen hier mit Rat und Tat zur Seite.

Rahmenbedingungen einer Retrospektive

  • Moderation durch eine neutrale Person (Scrum Master, externer BeraterInnen).

  • Um Mithilfe der Retrospektive Ergebnisse in der Tiefe erreichen zu können, sollten regelmäßige, z. B. 2-wöchtige Retros, präferiert werden.

  • Wichtigstes Produkt/Ergebnis der Retrospektive sind die entwickelten Maßnahmen, welche den Fortschritt des Teams gewährleisten und die Zusammenarbeit stetig verbessern sollen.

  • Im Mittelpunkt der Retrospektive steht die Verbesserung der Teamleistung, daher dürfen einzelne Personen nicht direkt kritisiert oder gelobt werden.

  • Retrospektiven bieten den Raum, Teammitglieder Anerkennung für positive Aktionen erfahren zu lassen.

  • Eine Retrospektive kann vor Ort oder remote durchgeführt werden.

Welchen Mehrwert bietet der Einsatz von Retrospektiven für Teams in Unternehmen?

  • Gemeinsame Bewertung der erziehlten Erfolge

  • Teamleistung steht im Vordergrund, kein direkt Lob/Kritik an einzelnen Personen

  • Bewerten von positiven und negativen Begebenheiten

  • Anerkennung durch positive Aktionen

  • Erwartetes Ergebnis: Konstruktives Feedback zur kontinuierlichen Verbesserung der Arbeit

  • Resultierendes Ergebnis ist die Verbesserung, Entwicklung und Ausarbeitung geeigneter Maßnahmen für den nächsten Sprint (eine der wichtigesten Aufgaben der Retrospektive)

Vorteile von Retrospektiven

  • Verbesserung und Stärkung der Zusammenarbeit im Team

  • Verbesserung der Arbeitsergebnisse im Team

  • Vermeidung von aufgestautem Frust

  • Raum für das offene, direkte Ansprechen von Problemen/Schwierigkeiten im Team

  • Maßnahmen zur Optimierung des Zusammenhalts im Team

Hilfsmittel zur Umsetzung von remoten Retrospektiven

reetro.io

Benötigen Sie unsere Hilfe bei der Einführung in Ihr Unternehmen?

Wenn Sie Fragen zu einem Tool haben oder Unterstützung bei der Durchführung einer Retrospektive haben, können Sie uns jederzeit kontakieren. Wir helfen Ihnen gerne! Vereinbaren Sie doch jetzt einfach und kostenlos einen Termin. Wir freuen uns auf Sie.


18.09.2020 - Autor: Franz Krammer

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